EurECA Konferenz 2007
Zukunftsperspektiven für christliche Erziehung im Europa des 21. Jahrhunderts
An Christi Himmelfahrt trafen wir uns im Emmaus Bibel Institut, das wunderschön auf einem Hügel über dem Genfer See gelegen ist.
Aus ganz Europa (eine Teilnehmerin sogar aus Singapur) kamen wir hier zusammen.
70 Teilnehmer insgesamt aus 16 Ländern (7 aus Österreich, 2 aus Bulgarien, 1 aus Dänemark, 10 aus England, 2 aus Finnland, 3 aus Frankreich, 12 aus Deutschland, 2 aus Italien, 3 aus Lettland, 3 aus Norwegen, 3 aus Polen, 1 aus Portugal, 10 aus Rumänien, 2 aus Schottland, 1 aus Singapur, 8 aus der Schweiz ).
Wir kamen aus verschiedensten Bereichen des Erziehungs- und Bildungswesens: Grund- und weiterführende Schulen (sowohl staatlich wie frei), Sprachschulen, Gymnasien und Universitäten, und einige von uns vertraten Nationale Christliche Lehrerorganisationen und andere Organisationen, die Christen beim Unterricht in der Schule und zuhause unterstützen.
Die Konferenz in diesem Jahr sollte an dem 10-ten Geburtstag der Prager Erklärung erinnern, die auf einer Arbeitskonferenz in der Nähe von Prag im Jahr 1997 abgefasst wurde (die Prager Erklärung kann man jetzt auf unserer Web-Site www.eureca-online.org, in 10 Sprachen einsehen – in Tschechisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Ungarisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch und Spanisch).
Das Thema unserer Konferenz war in diesem Jahr „Eine Zukunftsperspektive für christliche Erziehung im Europa des 21. Jahrhunderts“.
In den Plenarsitzungen (auf versierte und mitreißende Weise von Rudolph Westerheide, Direktor des EC- Deutschland und Gordon Showell-Rogers, Generalsekretär der Europäischen Evangelischen Allianz) und in unseren Arbeitsgruppen, der Anbetung, den Gebetszeiten und beim lockeren, gemeinsamen Austausch war es unser Anliegen, zurückzuschauen, auf das, was in der Prager Erklärung festgelegt wurde. Die Notwendigkeit, sie für weitere 10 Jahre neu abzufassen bestand. Der Blick sollte in die Zukunft gerichtet werden, auf das Europa, in dem Kinder und junge Leute heute aufwachsen und auf die Herausforderungen und Möglichkeiten, mit denen wir als christliche Erzieher konfrontiert werden. Bei allem wollten wir aufsehen zu Gott, dem wir zu dienen versuchen in der Erziehung, im Lobpreis, Gebet und im gemeinsamen Hören auf sein Wort.
Die redigierten englischen Texte der Plenarvorträge von Rudolf (Christliche Glaubenswahrheiten in ihrer besonderen Bedeutung für die Erziehung im heutigen Europa) und Gordon (Grundzüge der zeitgenössischen Erziehung in Europa) sind auf unserer Website verfügbar. Sie finden dort auch den Text eines Einführungsvortrages von John Shortt (Die Geschichte der Prager Erklärung von 1997 und einige persönliche Gedanken).
Die Website enthält auch eine Bildserie über die Konferenz. Sie müssen dazu nur auf die Seite www.eureca-online.org gehen und dann auf „Konferenzen“ klicken...und die Bilder folgen automatisch nacheinander (wenn Ihnen die Geschwindigkeit zu gering ist, dann klicken Sie mehrmals auf das Kleine „+“ am unteren rechten Bildrand.
Es ist immer von Vorteil, wenn man auf unserer Konferenz Leute hat, die zum ersten Mal teilnehmen und dieses Jahr war keine Ausnahme. Eine der Neuen, Sally Smith, teilt ihre Eindrücke mit uns:
„Ich reiste zur EurECA Konferenz 2007 in die Schweiz mit großen Erwartungen. Von Leuten, die früher schon einmal dort waren, erfuhr ich, dass es Ihnen sehr gefallen hat und bei EurECA Konferenzen interessante Leute aus verschiedenen Ländern zusammen kämen, mit unterschiedlichen Erfahrungen auf dem Gebiet der Erziehung. Alle führt ein Grund dorthin: Die Liebe zu Gott und den Kindern. Die Lehre dort sei gut, würde mir Informationen liefern und meine Arbeit im nächsten Jahr inspirieren. Ich wusste natürlich auch, dass dort Leute zusammenkamen, die sich schon gut kannten und ich es als Neuling schwer haben könnte, mich dort einzugliedern und Freunde zu finden. Aber meine Sorgen waren unnötig. Nachdem ich einen Kollegen auf dem Genfer Flughafen getroffen hatte, stießen wir auf dem Flughafen-Bahnhof noch auf drei andere Konferenzteilnehmer, mit denen wir uns unterhielten und diese Gespräche in den folgenden Tagen fortsetzten. Als wir auf dem Bahnhof in Vevey ankamen, wuchs meine Aufregung, und ich begann mich als Teil von etwas viel Größerem zu fühlen. Viele deutliche EurECA-Konferenz Schilder zeigten uns den weiteren Weg an und wir trafen auf immer mehr Leute, als wir auf den Regionalzug warteten, der uns auf die letzte Etappe unserer Reise mitnahm. Rosemarie begrüßte uns herzlich und brachte uns in ihrem Auto schließlich zu unserem Zielort, wo die erste von vielen leckeren Mahlzeiten schon auf uns wartete.
In der ersten Plenarsitzung erinnerte uns Rudolph Westerheide an Luthers vier „Allein“ – allein der Glaube, allein die Schrift, allein Christus und allein die Gnade – und forderte uns heraus, diese auf unsere Jüngerschaft in unserer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen anzuwenden.
In der zweiten Plenarsitzung lud uns Gordon Showell-Rogers ein, über die Zusammenhänge nachzudenken, in denen wir im 21. Jahrhundert leben und über die Einflüsse, die das auf unsere Arbeit mit den Jüngsten hat.
Nach jeder Sitzung trafen wir uns in kleinen Gruppen, um über die Verwicklungen zu reden, von denen wir in unseren eigenen Ländern und Situationen gehört hatten. Es war interessant, zu hören, wo die Situation in Ländern übereinstimmt und wo sie sich unterscheidet.
Während der ganzen Konferenz hatten die Teilnehmer Gelegenheit, über das Leben in ihren Ländern zu berichten und Gebetsanliegen mitzuteilen, sowohl was die eigene Situation betraf als auch diejenige ihrer Länder. Am letzten Abend hatten wir eine ausgedehnte und sehr lebendig geführte Gebetszeit, in welcher wir Gelegenheit hatten, mit den verschiedenen Teilnehmern über unterschiedliche Aspekte der Erziehung in Europa zu beten. Auch in den Anbetungszeiten wurde in der eigenen Muttersprache und in Englisch gebetet. Da die Lieder auf Deutsch, Französisch und Englisch gesungen wurden, konnte ich die darin enthaltenen Schlüsselbegriffe und Gedanken betrachten. Ich war auch den Teilnehmern dankbar, dass sie bereit waren, während der Konferenz englisch zu sprechen.
Am Freitag war nachmittags Zeit für eine Exkursion, wobei entweder eine Fahrt auf dem See, ein Besuch in einer benachbarten Stadt oder eine Zugfahrt mit anschließender Bergwanderung zur Wahl standen. Alle erlebten eine schöne Zeit, konnten nicht nur viele guten Gespräche führen und Freundschaften knüpfen, sondern auch noch die herrliche Gegend um uns herum bewundern.
Ich trennte mich nur ungern von der herrlichen Landschaft und den neu gewonnenen Freunden. Aber ich hoffe, dass ich viele von ihnen auf künftigen EurECA Konferenzen wiedersehen werde.“
Wir danken Sally, dass sie uns ihre Eindrücke hier mitgeteilt hat.
Eine andere Teilnehmerin, die ebenfalls zum ersten Mal dabei war, sandte uns, nachdem sie wieder zuhause war, eine E-Mail mit folgendem Inhalt: „...eine wundervolle Konferenz. Ich finde, dass das Konzept zwar sehr speziell war, aber ich möchte bei den kommenden Treffen sehr gerne wieder dabei sein. Es war sehr beeindruckend“. Und ein regelmäßiger Teilnehmer schrieb auch: „Bitte übermitteln Sie meinen aufrichtigen Dank an den Vorstand für die Organisation einer solch großen Konferenz. ...der Ort war spektakulär, die internationale Kameradschaft ausgezeichnet und der Dienst sowohl herausfordernd als auch ermutigend...exzellentes und fruchtbares Wochenende, das noch viele Tage hätte länger dauern können!“
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